#Work-Life-Integration

Work-Life-Integration bedeutet sich ganz zu (er)leben und Rollen abzulegen, die die Gerüste „Arbeit“, „Freizeit“, „Geschlechterrolle“ oder „Erfolg“ mit sich bringen. Es geht darum sich wahrzunehmen und sein Leben flexibel im Kopf und im Herzen zu verantworten. Der eigene Job ist ein wichtiger Bestandteil, denn nur, wer sich selbst sieht kann in seiner Kompetenz wachsen und sich selbstbewusst entfalten.

Konkret bedeutet dies, sich nicht vor der Bürotür zu verabschieden und eine Arbeitsrolle zu inszenieren, von der wir ausgehen, dass sie von uns erwartet wird. Heutzutage ist es wichtig die eigene Arbeitsweise als Teil der eigenen Persönlichkeit zu verstehen. Agiles Arbeiten wird immer mehr verlangt und ist im Zuge von Künstlicher Intelligenz ein Muss für uns Menschen. Kreativität und Passion kommen von geistiger Freiheit und emotionaler Balance. Wenn wir mit dem Anspruch etwas Sinnstiftendes zu tun arbeiten und uns nicht allein am wirtschaftlichen Erfolg orientieren, können wir uns gedanklich mehr öffnen unser ganzes Wesen einzubringen.

In vielen Berufen mussten Menschen in der Vergangenheit – und auch heute noch – einfach nur funktionieren. Sie zogen sich diese Aufgabe wie eine Rolle an. Richtig gut, beziehungsweise erfolgreich können wir allerdings nur sein, wenn wir uns wirklich spüren . Nur dann können wir die Zeit außerhalb der Arbeit genießen und Freizeit leben, statt ein im Hamsterrad getriebenes Wesen zu sein, das nicht mehr weiß was es eigentlich noch berührt und was ihm echte Freude bereitet. Dies erfordert einen freien und selbstachtenden Blick auf die Welt und das System in dem wir uns bewegen. Erfolg ist ein wichtiger Anteil unseres Lebens, der wenn er individuell und frei von gesellschaftlichen Rollenbildern definiert und erlebt wird, auf natürliche Weise Teil eines vollständig glücklichen Lebens ist.
In meinen Keynotes spreche ich über meine Erfahrungen als Unternehmerin, wie ich es geschafft habe, ich selbst und mit dem was ich tue erfolgreich zu sein. Neben meiner Erfahrung mit der Corporate Welt erzähle ich über meinen Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen an mich und teile meinen Umgang damit. Mit Impulsen und Techniken zeige ich Ihnen Wege, die Ihnen helfen alle Anteile zu integrieren und ein freier, glücklicher Mensch zu werden. Ich zeige Ihnen, wie man Herausforderungen in Chancen verwandelt, dabei zielorientiert und wertfrei bleibt und gleichzeitig den Fokus behält.

Ihre Schmerzpunkte 

  • als Mensch
  • Wie gehe ich mit den Schubladen um, die die Gesellschaft „bietet“, in die ich nicht reinpasse – oder nicht reinpassen will?
  • Wie gelingt es mir, Spaß im Job zu haben oder wiederzubekommen?
  • Wie finde ich den Sinn des Lebens?
  • Wie kann ich meine Potentiale voll ausschöpfen?

Unser Bildungssystem produziert noch immer funktionierende Wesen, die im vordefinierten Rahmen/Pensum Wissen inhalieren und wiedergeben sollen. Kreativität, Empathie, Frustrationstoleranz, Flexibilität und Psychologie werden nicht unterrichtet. In Kinderbüchern werden noch immer konservative Rollenbilder vermittelt und die damit verbundene Erwartungshaltung bis zum Arbeitsleben weitergereicht. Immer mehr Menschen leiden unter Erwartungsdruck, Stress, der Ausbeutung unserer Welt und fordern ein grundlegendes Umdenken.

Ihre Schmerzpunkte 

  • als Unternehmen
  • Wie finde ich moderne Fachkräfte für ein agiles Unternehmen?
  • Wie gewinne und binde ich MitarbeiterInnen der Generation XYZ?
  • Wie sorge ich für Gleichberechtigung auf allen Ebenen?
  • Was gilt es kulturell in der digitalen Transformation zu beachten?
  • Wie kann ich das Potential meines Unternehmens voll ausschöpfen?
Um im Vergleich zu KI mit Menschen erfolgreich wirtschaften zu können, ist es wichtig, dass Unternehmen sich als ein menschliches System mit darin agierenden Persönlichkeiten verstehen. Persönlichkeiten bringen sich immer zu 100% ein. Ein reines Performen, Abliefern, Abwickeln ist nicht mehr zeitgemäß. Es geht darum sich auf dem Prozessweg immer wieder zu benchmarken, weitere Kompetenzen hinzuziehen, andere Perspektiven einzunehmen und die emotionale Betrachtung zu integrieren. Unternehmen sind gefordert JobSharing, gender equality und die grundsätzliche Vereinbarkeit mit Familie zu gewährleisten. Für dieses Umstrukturieren müssen Unternehmen JETZT damit beginnen und sich von konservativen Rollenklischees und Arbeitsweisen lösen. Machtstrukturen müssen aufgelöst werden und Gestaltungsräume mit Menschen standardisiert werden.

Ihre Schmerzpunkte 

  • als Frau
  • Wie behaupte ich mich in männerdominierten Branchen/Unternehmen?
  • Wie begegne ich dem gesellschaftlichen Druck alles managen zu müssen?
  • Wie gelange ich zu mehr Empowerment im Job?
  • Wie kann ich mich vor sexuellen Übergriffen schützen?
  • Wie reagiere ich auf häufiges Mansplaining?
Es fehlt an weiblichen Vorbildern, die es geschafft haben Arbeit und Leben miteinander zu verbinden beziehungsweise für sich authentisch zu leben. Integration findet nicht oder nur kaum statt. Gefühle werden vor der Bürotüre „ausgezogen“ und die Erwartungen der Gesellschaft „angezogen“. Häufig managen Frauen neben ihrem Beruf die Familie und den kompletten Haushalt allein. Regelwerke werden unausgesprochen transportiert und führen dazu, dass Frauen sich von sich selbst distanzieren und selbst nicht mehr „spüren“. Dadurch fehlt den Frauen die Möglichkeit, sich ganz reinzugeben, ihre Kompetenz und Kreativität ganz zu zeigen und in voller Persönlichkeit zu strahlen. Ihre Möglichkeiten sind noch immer limitiert und sie kämpfen für Respekt und Akzeptanz der Männer und die Solidarität anderer Frauen.

Ihre Schmerzpunkte 

  • als Mann
  • Wie befreie ich mich von alten Rollenmustern?
  • Wie gehe ich mit Erwartungsdruck um?
  • Wie bringe ich Familie und Karriere besser in Einklang?
  • Wie kann ich meine eigenen Bedürfnisse besser wahrnehmen?
Männer werden noch immer darauf vorbereitet die Rolle des Starken und des Machers einnehmen zu müssen, der seinen Mann nur wirklich steht, wenn er wirtschaftlichen Erfolg vorweist. Dies führt dazu, dass Männer in der Familie oft abwesend sind und täglich mit Hierarchiedenken und Leistungsdruck konfrontiert werden. Viele Männer sind so allerdings garnicht glücklich und möchten einen echten impact im Leben ihrer Familie haben. Sie möchten dabei sein, wenn das Kind die ersten Schritte macht und nicht nur darauf hoffen, dass die Kids abends schnell einschlafen, wenn sie es doch noch zum Vorlesen nach Hause geschafft haben, damit sie schnell wieder zurück an den Rechner zurück können und in ihrem Hamsterrad weiterrennen können. Was bedeutet es eigentlich Vater zu werden und welche Erwrtungshaltungen sind daran geknüpft? Wie kann Männlichkeit modern und ganz gelebt werden?